Haushalt gerecht verteilt

Mit der Verteilung der Haushaltsarbeiten geht es bei uns  drunter und drüber zu. Momentan mache ich ziemlich viel, auch was über den Haushalt  hinaus geht. Kinderbetreuung und Abholdienst spielen. Für den Mann der seinem Beruf nachgeht ist es ganz verständlich, da ich den ganzen Tag zuhause bin, das ich  das mache. Nur wird immer eins vergessen, ich arbeite selbst und zwar selbstständig von zuhause aus (Bloggen ist nicht nur mehr hobbymäßig). Irgendwo muss dies am Tag auch hineinpassen. Besonders weil ich ab Mitte des Jahres meine Tätigkeit noch ausweiten will und eine Weiterbildung via Fernstudium anstrebe.

Aber im Haushalt mit zwei kleinen Kindern von dem eines erst in den Kindergarten geht, ist das nicht so einfach. Besonders da ich mir mehr Zeit für mich ich einplanen möchte. Damit alles reibunglos funktioniert muss jeder mit anpacken. Der Herr Fröhlich ist natürlich noch zu klein dafür und der Herr Wißbegierig kann nur bei ein paar Kleinigkeiten mithelfen, wie z.B. helfen den Geschirrspüler auszuräumen oder seine Sauerei, die er oft veranstaltet wieder alleine wegzuputzen. Den Großteil der Arbeiten müssen wir unter uns Erwachsenen aufteilen. Ein Haushaltsplan her, der gerecht und besser aufgeteilt ist. Ausprobiert hatten wir dass ja schon mal (damals  ohne Kinder), geklappt hat es nicht besonders gut. Den Haushaltsplan hatten wir wochenweise eingeteilt. Hierbei musste ich die Erfahrung machen, das jeder an seine Aufgaben anders herangeht um diese zu erledigen. Damit hatte ich als Haushaltsvorstand, oft meine Probleme. Was für mich wichtig ist, ist für jemand anderes meist weniger wichtig.

Ein Streitpunkt war die Toilette und das Bad, weil wir uns einfach nicht einigen konnten wie oft und besonders wann. So kam es, das ich wenn ich dran war am Freitag putzte und der Mann gleich am Montag drauf. Es ging also immer so aus, das bis ich dran war das Bad dann fast zwei Wochen lang nicht geputzt wurde. Er hat seine Aufgabe quasi erledigt. Nur das sich wahrscheinlich von Freitag auf Montag weit weniger Dreck ansammelt, als von Montag bis zum übernächsten Freitag, hatte er wohl nicht bedacht. So war das Thema Haushaltsplan bald gegessen und ich habe es selbst wieder erledigt.

So lang nicht zu Reinigen mag vielleicht am Fliesenboden ausreichen, nur zum Beispiel bei unserer Duschkabine wäre das wirklich nicht so vorteilhaft, vor allem im Sommer wenn sie mindestens zweimal am Tag genutzt wird. Verbleiben Duschgelreste vom letzten Benutzer in der Duschwanne,  ist die Rutschgefahr beim nächsten Benutzer umso höher. Und das muss wirklich nicht sein, das sich hier jemand verletzt. Ich kenne mich, mir passieren manchmal die unmöglichsten Dinge. Beim Putzen unserer Dusche frage ich mich aber immer wieder reinige ich die Duschkabine richtig, damit sie nicht irgendwann zum Bakterienherd wird? Wann sollte der Duschkopf gereinigt werden? Ich bin mir da oft nicht sicher. Zum Glück gibt es als Nachschlagewerk das Internet.

Was den Haushaltsplan angeht, da muss ich mir bald mal was einfallen lassen. So geht das nicht weiter. Statt Wochenweise würde ich tageweise auspropieren, vielleicht ist das für uns eine bessere Lösung. Dann kann sich auch keiner herausreden mit „Mache ich morgen„. Diesen Satz höre ich schon ständig vom Herrn Wißbegierig, wenn er nun endlich sein Zimmer aufräumen soll.

Habt ihr einen Haushaltsplan? Wie ist dieser organisiert? Wie oft reinigt ihr da beispielsweise euer Bad oder die Dusche?

Über Familie zu Haus

Mama von 2 Kindern, leicht chaotisch, mag Produkttests und vielerlei andere Dinge. Seit etwa 8 Jahren Bloggerin und macht das auch aus Leidenschaft.

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