Das bleibt nicht aus

Durch das Bloggen verdiene ich mir etwas Geld hinzu, das ersetzt bei mir den Minijob. Im Gegensatz zum Minijob bin ich mein eigener Herr und kann mir meine Zeit selbst einteilen. Dazu kommt noch ein entscheidender Vorteil ich kann komplett auf ein Auto verzichten und spare mir damit hohe Spritkosten. In unserer Umgebung (Bayrischer Wald) ist jeder auf ein Auto angewiesen um zur Arbeit zu kommen.

Eine einfache Strecke von 25 km selbst als Geringverdiener ist bei uns keine Seltenheit. Daher bin ich sehr froh das ich durch das Bloggen etwas Geld verdienen kann und damit auch unseren Haushalt unterstützen kann. Bei dieser Tätigkeit bleibt mir mehr Geld übrig, als wenn ich erst irgendwo hinfahren müsste. Allerdings ist Selbständigkeit meist auch kein Zuckerschlecken, denn nun ist man selbst für sich zuständig. Es fängt schon damit an, das um mit dieser Tätigkeit Geld zu verdienen zwingend eine Gewerbeanmeldung von Nöten ist. Ohne diese könnten schnell Schwierigkeiten entstehen beispielsweise das einem unterstellt man arbeite schwarz und das ist nicht erlaubt. Unwissenheit schützt auch hier nicht vor Strafe. Also rechtzeitig informieren.

Buchhaltung mit Kassenbuch

Dann kommt noch die Buchhaltung dazu als Kleinunternehmer relativ einfach- denn diese besteht eigentlich nur daraus Rechnungen zu schreiben und seine Einnahmen und Ausgaben übers Jahr beispielsweise in einem Kassenbuch niederzuschreiben. Ein notwendiges Übel zeigt sich mir am Ende des Jahres wieder- die übliche Steuererklärung. Die muss um zwei Formulare ergänzt werden die EÜR (Einnahmenüberschussrechnung) und bei mir noch zusätzlich die Umsatzsteuererklärung, da ich auf die Kleinunternehmerregelung verzichtet habe. Eigentlich sollte das einfach sein nur stoße ich dabei auch an meine Grenzen, wenn man nicht weiß wo was genau eingetragen gehört.  Bleibt dann nicht aus, das ich erstmal nachlesen muss und die beigelegte Erklärung ist oft keine Hilfe So vergehen für einen simplen Eintrag manchmal zwei Stunden. Besser wäre es da natürlich man ginge da zu einem Steuerberater. Um den richtigen zu finden hilft mir oft Das Telefonbuch. Kostet zwar etwas Geld, kann aber wiederrum als Ausgaben geltend gemacht werden. Außerdem spart es Zeit und man kann sich anderen Dingen widmen.

Wie ist das bei euch mit der Selbständigkeit? Seit ihr froh in einer zu sein? Ersetzt es bei euch vielleicht auch einen Minijob?

Familie zu Haus

Mama von 2 Kindern, leicht chaotisch, liebt das Kreative, Produkttests und vielerlei andere Dinge. Seit 11 Jahren Bloggerin und macht das auch aus Leidenschaft.

Ein Gedanke zu „Das bleibt nicht aus“

  1. Am Anfang war für mich die Selbstständigkeit die einzige Möglichkeit überhaupt zu arbeiten, weil ich keine Unterbringungsmöglichkeiten für meine Kinder gehabt habe.
    Inzwischen sind sie ja groß, aber mein Job hat sich so gut entwickelt, dass ich gar keinen anderen Job mehr brauche.
    LG
    Sabienes

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