Arbeiten in der Region

Bei uns in der Region ist es schwer Jobs zu bekommen ohne eine lange Fahrt jeden Tag in Kauf zu nehmen. Mehr als 25km einfache Strecke ist hier keine Seltenheit. Als Vollzeitkraft geht das ja noch, aber für einen 400 Euro Job so eine weite Strecke in Kauf zu nehmen, ist meist unrentabel. Um die Chancen auf einen Job zu verbessern sollte man sich in der Richtung Elektronik, Mechanik und Kunststofftechnik weiter schulen lassen.

Die meisten Stellen hier bei uns sind nämlich in der Industrie und liegen eben in diesen Bereichen. Ist man gut ausgebildet gibt es sehr gute Chancen dort Arbeit zu finden und auch Karriere zu machen. Damit in der Region auch der qualifizierte Nachwuchs erhalten bleibt, wurde extra im Landkreis Cham ein Technologiecampus geschaffen. Hier ist ein duales Studium möglich. Das bedeutet für die Studierenden gleichzeitig eine Kostenersparnis, da sie für die Dauer des Studiums einen Ausbildungsvertrag mit einem Industriepartner eingehen. Der dann die Studiengebühren übernimmt und eine monatliche Ausbildungsvergütung zahlt. Nicht nur das, in der vorlesungsfreien Zeit wird im Ausbildungsbetrieb gearbeitet und so die betrieblichen Abläufe und das technische Detailwissen erlernt bzw. weiter vertieft. So verkürzt sich die Lehrzeit für einen Beruf erheblich und man erhält frühzeitig Kontakt zu einem potentiellen späteren Arbeitgeber. Auch für den jeweiligen Ausbildungsbetrieb ist das von Vorteil, weil der Studierende dann meist auch in der Firma verbleibt in dem er die Ausbildung genossen hat. So wirkt das auch einem Fachkräftemangel entgegen.

Wer aber lieber die Nähe einer größeren Stadt sucht, geht meist nach seiner Ausbildung in Regensburg arbeiten hier hat man auch große Chance einen Job zu ergattern.

Über Familie zu Haus

Mama von 2 Kindern, leicht chaotisch, mag Produkttests und vielerlei andere Dinge. Seit etwa 8 Jahren Bloggerin und macht das auch aus Leidenschaft.

2 Kommentare

  1. ja, das kenne ich nur allzu gut, mein Freund hat vor zwei jahren seinen Job in unserem Heimatort verloren und musste dann anfange Deutschlandweit Jobs zu suchen. Er hat schliesslich einen in Norddeutschland gefunden und wir haben beschlossen dorthin zu ziehen und uns ein Haus zu kaufen. Zum Glück sind wir über ein echtes Schnäppchen und sind jetzt überglücklich, aber damals war das eine sehr ungewisse Zukunft in die wir gegangen sind…

  2. Wir haben bei uns in Südwestfalen den umgekehrten Effekt. Unternehmen finden einfach keine geeigneten Leute um die offenen Stellen zu besetzen. Es herrscht ein echter Fachkräftemangel und Unternehmen werben um die Studenten und Schüler. Überall findet man Azubi und Jobmessen und viele Stellen bleiben auch unbesetzt. Die meisten Leute wandern halt in Städte wie Köln oder Düsseldorf ab.

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