Wie war das mit großen Größen 44 – 54?

Im Bereich der großen Größen fühle ich mich inzwischen sehr verschauckelt von vielen Herstellern. Was haben die für Vorstellungen wie eine Frau in dieser Größenordnung aussieht. Fett und wuchtig ist oft der Eindruck oder doch nicht. Wie ich zu dieser Überlegung kam? Tja ich war letzten Samstag wieder mal beim vierteljährlichen Shoppen mit meiner besten Freundin. Da ich nach 2. Schwangerschaft momentan das Problem habe das ich meine vorher gut passenden Jeans in Gr. 38/34 Männergröße genau um 1 cm am Bund nicht zugehen. Nur gibt es in den gängigen Läden keine größere Männerjeans mehr. Also muss ich doch zur Gr. 46 in der Damenmode zurückgreifen, auch wenn sie manchmal zu kurz sind. O.o leider musste ich feststellen es gibt nur eine einzige Hose in meinen Bestand in Gr. 46 die mir noch passt  und das ist meine Lieblingsjeans. Tja also doch etwas Hüftspeck mehr angesetzt als gedacht obwohl das Gewicht wieder so ist wie vor der Schwangerschaft. Mist. Leider hat die Lieblingsjeans schon während der Schwangerschaft leiden müssen und ist an vielen Stellen aufgescheuert. Hilft also nichts muss ich doch für den Übergang mir doch noch eine neue Jeans kaufen. Übrigens mein Kleiderschrank ist schon sehr voll mit Jeans unterschiedlicher Größe.

Ich bin ja froh das Läden wie H&M nun auch auf den großen Größen Zug aufgesprungen sind und diese für mich adäquaten Preis anbieten. Nur scheinen die Designer von diesen Größen keine Ahnung zu haben. Warum sonst ist der Unterschied von Unterteil und Oberteil so groß. Ich trage schon ewig wegen meiner großen Oberweite XL entspricht so Gr. 46-48 nicht gleichbedeutend das ich dick wäre. Es passt eben besser auch von der Länge. Die Designer von H&M scheinen aber zu meinen man wäre ein Tonne. Wie sonst würde es erklären das die Oberteile alle aussehen wie ein Zelt oder hässlich wie die Nacht sind und das in Gr. 46. Bei den Hosen dagegen scheinen die das nicht zu meinen. Denn obwohl ich nun Gr. 48 habe passe ich noch nicht einmal in Gr. 54 rein. Warum? Weil sie anscheinend meinten das nur der Bund weiter wird aber nicht das Bein. Bei wirklich jeder Jeans kam ich knapp zu den Knie weil die so eng geschnitten waren. Ich fasse es nicht. Übrigens bei jedem Geschäft das selbe Problem – obwohl ich noch extra auf den Schnitt sah. Das zum Thema gerades Bein.

Na gut bei einem Geschäft wurde ich dann doch noch fündig und das sogar in Gr. 48! Obwohl es an den Unterschenkel aussieht wie ne Presswurst habe ich sie genommen. Einziger Wermutstropfen dabei die Jeans passt wenigstens in meine Stiefel.  Ich sah nämlich nicht ein, 100 Euro für ne hässliche Jeans in einem extra für große Damengeschäft auszugeben, die mir dann auch noch zu kurz ist. Im September wird sowieso dem Hüftspeck der Kampf angesagt, also warum für eine kurze Übergangszeit soviel Geld ausgeben. Komischerweise sind mir aber Jogginghosen in Gr. 48 viel zu groß.Wie entstehen diese Unterschiede in den Kleidungsgrößen? Ich verstehe es einfach nicht.

Was sagt ihr zu der großen Größen Mode heutzutage? Habt ihr auch immer das Problem beim Einkauf?

Familie zu Haus

Mama von 2 Kindern, leicht chaotisch, liebt das Kreative, Produkttests und vielerlei andere Dinge. Seit 11 Jahren Bloggerin und macht das auch aus Leidenschaft.

3 Gedanken zu „Wie war das mit großen Größen 44 – 54?“

  1. Das Problem ist nicht nur bei den Größen 46 und mehr so. Auch in den kleineren Größen stimmt die Passform nicht. In meinem Kleiderschrank tummelt sich alles zwischen 34 – 40. Auf die Größenangaben kann man sich leider garnicht verlassen.

  2. Ohhhh das kommt mir soooooo bekannt vor! Und es ist der Grund, warum ich einen Großteil meiner Kleidung inzwischen selbst nähe.
    Gerade bei Hosen ist es extrem – die Oberschenkel passen kaum, dafür ist am Bauch wieder ganz viel Luft. Grausig. Ich habe damals einfach meine Umstandshose angezogen, dabei aber den Bauchbund abgeschnitten bzw. am Anfang runtergeklappt. Bei weiten Oberteilen fiel das nicht weiter auf und klappte richtig gut. Auch jetzt, wo der Bund abgeschnitten ist, geht es super. Allerdings kann man bei der mit eingearbeitetem Gummi-Knopfband auch den Bund zusätzlich enger machen.

    Ansonsten nähe ich mir grad ganz viele Röcke, ich muss nur endlich passende Stiefel für finden, die nicht gerade 200 Euro kosten ^^.

    Das Problem mit den Größen gibt es aber übrigens auch bei Schnittmustern. Habe hier gerade eins für einen Pullover, da hätte ich eine große Gr. L, XL wäre viel zu groß. Bei einem anderen bräuchte ich 3XL – warum auch immer.
    schlussendlich ist mir die Größe egal, Hauptsache es passt und sieht gut aus. UNd gerade beim NÄhen habe ich gemerkt, wie viel entspannter es eigentlich ist, als zum Beispiel Shoppen zu gehen und doch nichts zu finden. So mixe ich halt notfalls auch Kleidergrößen in einem Schnitt und habe hinterher genau das, was ich will 🙂

    1. Gute Idee mit den Umstandshosen. Das hatte ich mir sogar überlegt ob ich nicht lieber so eine kaufen sollte. Meist sogar günstiger. Übrigens laufe ich momentan auch noch mit meiner rum 😉

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