Künstliche Befruchtung – Hilfe für den unerfüllten Kinderwunsch

Kinder sind doch was tolles, ohne sie wäre das Leben nur halb so schön. Viele Paare hegen schon früh den Wunsch nach einem Kind. Bei einigen Paaren geht der Wunsch leider auch nach Jahren nicht Erfüllung. Eine Alternative um doch ein Kind großziehen zu können, wäre beispielsweise die Adoption. Das ist bei uns in Deutschland eine ziemlich schwierige Sache, denn die Voraussetzungen die an Paare gestellt werden sind ziemlich hoch. Soweit ich weiß darf man nicht zu alt sein, muss ein gesichertes Einkommen haben und dazu noch ein gutes Familienverhältnis besitzen bzw. sogar verheiratet sein. Auch ein ständiger Kontakt mit dem Jugendamt usw muss gewährleistet sein. Bei manchen zukünftigen Eltern kann eine Adoption, ein psychisches oder physisches Problem auslösen. Aus genetischer Sicht gesehen ist eben ein adoptiertes Kind keines aus dem eigenen Fleisch und Blut. Das muss den Paaren auf jeden Fall vorher bewusst sein. Um überhaupt erst zum Schritt Adoption zu gehen, probieren es Paare doch zuerst mit der künstlichen Befruchtung um doch noch ein eigenes Kind zeugen zu können. Das Einzige was hier im Wege steht, es ist nicht ganz billig und die Krankenkasse übernimmt die Kosten dafür leider nicht  bzw. nicht mehr oder nur noch einen kleinen geringen Teil davon. Das sollte aber kein Grund dafür sein, um es nicht zu versuchen.

Bei einer künstlichen Befruchtung gibt es verschiedene Methoden, um die geeigneste für sich finden zu können, sollte auf jeden Fall ein Kinderwunschzentrum aufgesucht werden. Meist reicht schon die Einnahme von Tabletten um der  Zeugungsfähigkeit wieder auf die Sprünge zu helfen. Die gängigste Methode der künstlichen Befruchtung ist wohl die In Vitro Fertilisation – kurz IVF genannt. Sie ist die klassischste für die durchs Labor herbeigeführte Befruchtung. Die IVF Methode ist schon seit den 1960/70-ern bekannt, ihr Entdecker Robert Edwards bekam 2010 sogar den Nobelpreis dafür. Bei der IVF Behandlung werden die ausgewählten Eizellen der Patientin mit dem Sperma des Partners im Labor vermischt.  Die Spermien nisten sich dann spontan in die Eizellen ein und befruchten sie. Falls eine Schwangerschaft mit den eigenen Eizellen nicht funktioniert, können auch gespendete Eizellen von Spenderinnen verwendet werden. Die stattdessen mit dem Sperma des Partners befruchtet werden.

Da eine In Vitro Fertilisation oft günstiger im Ausland ist als bei uns zu Hause, lohnt sich oft ein Vergleich ob  in anderen Ländern bei gleicher ärztlicher Behandlung und Pflege nicht Kosten eingespart werden können. Eine Eizellspende Tschechien beispielsweise wird streng durch die staatlichen Behörden kontrolliert.  So müssen sich die Spenderinnen dort ausführlichen Untersuchungen stellen, um überhaupt in Betracht zu kommen. Es wird der physische wie psychische Gesundheitszustand der Frauen überprüft, sowie genetische Test und die Suche nach ansteckenden Erkrankungen wie HI V oder Hepatitits B durchgeführt. Auch dürfen  Frauen nur im Alter zwischen 18 und 35 Jahren spenden. Laut Gesetzgebung ist eine Eizellspende immer anonym. Ein Kind hat auch nach dem Erreichen der Volljährigkeit (18 Jahre) keinen Anspruch darauf, zu erfahren wer die Spenderin ist.

Was haltet ihr von künstlicher Befruchtung? Eine Chance für Paar doch noch Kinder zu bekommen?

Über Familie zu Haus

Mama von 2 Kindern, leicht chaotisch, mag Produkttests und vielerlei andere Dinge. Seit etwa 8 Jahren Bloggerin und macht das auch aus Leidenschaft.

Ein Kommentar

  1. Bei mir hats zum Glück gleich funktioniert. Nach drei Monaten war ich schwanger. Eine Freundin hat aber 4 Jahre probiert. Hormone, künstlich und was weiß ich. Nun hat sie eine gesunde Tochter… Lg, Sarah

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